Der Mensch ist nicht nach dem zu beurteilen, was er weiß, 
 sondern nach dem, was er liebt.
Hl. Augustinus (+430)

Priesterweihe und Primiz von H. Bernhard

Paring, 28. Juni 2015 – Am Vorabend des Hochfestes der Heiligen Apostelfürsten Petrus und Paulus konnte Herr Bernhard Pastötter von der Kongregation der Augustiner Chorherren von Windesheim in der überfüllten Klosterkirche St. Michael in Paring sein erstes heiliges Messopfer darbringen.

Herr Bernhard, der seit 2007 der Kongregation angehört, war am Vortag von Bischof Rudolf Voderholzer im Dom zu Regensburg mit zwei weiteren Kandidaten zum Priester geweiht worden. Die Weihe zum Priester – „ein unbegreifliches Geschehen“, wie er sagte. Seine Primiz feierte Herr Bernhard mit den Mitbrüdern, den Familiaren des Klosters, seiner Familie und vielen Gläubigen. Primizprediger Propst Helmut Grünke erklärte, dass ihn in diesen Tagen ein Wort aus der Heiligen Schrift besonders betroffen hat: Jesus hatte Mitleid mit den Menschen, „denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben“. Das ist auch die Situation heute. Der Herr hat uns mit der Priesterweihe Herrn Bernhard als Hirten geschenkt, der die Herde auf die Weide führen soll. Ein schwerer Auftrag.

Propst Helmut erinnerte daran, was Herr Bernhard vor der Auflegung der Hände vom Bischof gefragt wurde. Er wurde gefragt, ob er bereit sei, das Evangelium und die katholische Lehre zu verkünden, ob er bereit sei, die Sakramente ehrfürchtig zu feiern, betend Gottes Erbarmen für die Gemeinden zu erflehen, den Menschen in Not beizustehen, dem Bischof und dem Ordensoberen gehorsam zu sein und sich mehr und mehr mit Christus zu verbinden. Zu allem habe Herr Bernhard sein Ja gesagt. Mit Gottes Hilfe sei er bereit. Das Amt des Priesters ist ein schweres Amt, denn es gibt nur wenige Arbeiter im Weinberg. Es ist Aufgabe der Gläubigen, Herrn Bernhard für sein Dasein als Priester, als Hirt, die nötige Stärke zu erbitten. Propst Helmut rief in seiner Predigt dazu auf, den Herrn der Ernte zu bitten, uns auch heute Arbeiter für seinen Weinberg zu schicken. Es gelte, die Hände zu falten und auf die Knie zu sinken.

Nach der Messe, die Organist Andreas Bäumler mit seinen Musikern feierlich gestaltete, dankte Herr Bernhard seinem Propst Helmut Grünke für die Primizpredigt, seinen Mitbrüdern für die vielen Mühen rund um Kirche und Garten, sowie denjenigen, die den Weg mit Blumen geschmückt hatten. Vor allem dankte er seinen Eltern und seinem Bruder, die ihn immer auf seinem Weg unterstützt haben, sowie den vielen Betern. Im Anschluss war die Möglichkeit zum Einzel-Primizsegen gegeben, von der die Gläubigen gerne Gebrauch machten.

Zu seiner Heimatprimiz, die er am darauffolgenden Sonntag in Saaldorf unter freiem Himmel feierte, waren über 2.000 Menschen gekommen. Man konnte die Freude der Gläubigen seiner Heimat über diesen reichen Segen an dem festlichen Empfang, den sie dem Neupriester bereiteten, erkennen und auch an ihrem großen Engagement bei der aufwändigen Vorbereitung der Primizfeierlichkeiten.

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Priesterweihe

im Hohen Dom St. Peter zu Regensburg am 27. Juni 2015

Foto: Uwe Moosburger/altrofoto.de

Klosterprimiz

in der Propsteikirche St. Michael zu Paring am 28. Juni 2015

Heimatprimiz

auf der Festwiese in Saaldorf am 5. Juli 2015

CANONICI REGULARES S. AUGUSTINI
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