Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Herr.
Hl. Augustinus (+430)

Diakonenweihe von H. Johannes

Paring, 17. Oktober 2015 – Am Hochfest der Mutter Gottes von Windesheim, der Patronin der Kongregation, war es Propst Helmut Grünke eine besondere Freude, Bischof em. Walter Mixa in der Propsteikirche St. Michael begrüßen zu dürfen. Anlass des bischöflichen Besuches war die Diakonenweihe des jungen Chorherren Herrn Johannes Kindler aus Schierling.

Der Samstag war geschaffen für die Diakonenweihe, ein klarer sonniger Tag, der Freude ausstrahlte. Die Freude war auch bei Johannes Kindler, der an diesem Tag seine Diakonenweihe von Bischof em. Walter Mixa empfangen durfte. Viele Besucher, auch viele Freunde und Bekannte aus Schierling waren gekommen, um bei diesem feierlichen Anlass dabei zu sein. Entsprechend dem Anlass war auch der Gottesdienst sehr erbaulich. Ein wichtiger Punkt, war dabei die Predigt von Bischof em. Walter Mixa. Dieser ging dabei zunächst auf die religiös-weltanschaulichen Auseinandersetzungen der gegenwärtigen Zeit ein, die von rein innerweltlichem Denken geprägt ist. Dagegen setzte er das urmenschliche Bedürfnis der Frage nach dem Woher und dem Sinn des Lebens. Dabei streifte er auch andere Glaubensrichtungen, stellte aber deutlich heraus, dass Jesus Christus der Retter der Menschen ist. In klaren Worten zeigte Mixa den Weg des Christentums auf, und wies auf wichtige Stationen in der Bibel hin. Er riet den Besuchern in der Bibel zu lesen, diese erzähle schonungslos die Geschehnisse um Jesu, bei denen auch Verrat und Feigheit vorkomme.

„Das Großartige“, so der Bischof bei seiner Predigt, „ist die Wahrhaftigkeit des Evangeliums.“ In den Evangelien wird nichts beschönigt. Da werden die engsten und besten Freunde Jesu wirklich als das dargestellt, was sie sind: „verräterische Schurken“. Am Ende seiner Predigt richtete er sich an den jungen Diakon-Kandidaten, der auf dem Weg zur Priesterweihe ist. Früher haben Christen viel mehr in der Heiligen Schrift gelesen, so der Bischof, und wussten deshalb, warum sie Christen sind. Das ist weitgehend verloren gegangen. Der Diakon, und mit ihm wir alle, muss sich immer wieder „dem Wort Gottes stellen“, sich „vom Wort Gottes ergreifen lassen“, es bedenken für sein Leben, „und wo es uns hinführt, auch in den Prüfungen und Leiden des täglichen Lebens, die ja bei keinem Menschen ausbleiben.“Der Diakon habe ferner die Aufgabe, „den Dienst am Altar würdig“ zu tun. Denn „am Altar wird die Menschwerdung, der Kreuzestod, die Auferstehung Christi vergegenwärtigt“. Der Weihespruch von Herrn Johannes lautet: „Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden.“ Wie geschieht das? Durch eine liebevolle innerste Verbundenheit mit Jesus Christus, die jeden Tag, schon beim Aufstehen, beim Kreuzeichen, gepflegt werden muss. Zum, Schluss ermutigte Bischof Mixa den Kandidaten mit folgenden Worten: „Fürchte dich nicht! Ich bin bei dir alle Tage deines Lebens, in guten wie in schweren Tagen, im Leben und im Sterben.“

Im Kreis von Mitbrüdern, Familiaren, Familie, Freunden und zahlreichen Gläubigen wurde Herr Johannes von Bischof em. Walter Mixa durch Handauflegung und Gebet zum Diakon geweiht. Der Dank des Bischofs galt der Familie für ihr Glaubenszeugnis, das Herrn Johannes diesen Weg eröffnet hat.

Im Anschluss an die heilige Messe hatten alle Gläubigen die Gelegenheit, Herrn Johannes ihre Glückwünsche auszusprechen.

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CANONICI REGULARES S. AUGUSTINI
CONGREGATIO VINDESEMENSIS
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