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Ein Blick in die Geschichte
Im Jahre 1974 beschloss das General- kapitel der
Kongregation, in ihr Ursprungsland Deutschland
zurück- zukehren und dort ein Kloster zu
gründen.
Der damalige Bischof der Diözese
Regensburg, Rudolf Graber, nahm sich dieses Anliegens
an und genehmigte die kanonische Errichtung unserer
Chor-herrengemeinschaft in Paring.
Die Geschichte dieser alten Chorherren-propstei
reicht bis in das Jahr 1139 und geht auf eine
Stiftung der Grafen Heinrich, Konrad und Gebhard
von Rottenburg-Roning zurück.
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benachbarten Stift Rohr gekommen war, ging im
Jahre 1551 dorthin zurück, womit das Chorherrenleben
in Paring gänzlich erlosch.
Das Kloster fiel an die bayerischen Herzöge.
Wilhelm V. übertrug die Gebäude und
Liegenschaften des Stiftes im Jahre 1598 den Benediktinern
von Andechs. Sie unterhielten Paring als kleinen
landwirtwirtschaftlichen Betrieb bis zur Aufhebung.
In ihre Zeit fielen die Schwedenkriege, unter
denen Paring schwere Zerstörungen zu erleiden
hatte.
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1141 konnte die Kirche geweiht
werden und die ersten Kanoniker ihr Leben beginnen.
Am 30. März 1144 bestätigte
Papst Luzius II., der selbst ein Augustiner-Chorherr
war, mit seiner apostolischen Autorität die
Gründung des Stiftes Paring.
Das reich ausgestattete Stift erlebte
ebenfalls eine wechselvolle Geschichte. Nachdem
es in den ersten 200 Jahren kraftvoll aufblühte,
wurde es unter der Regierungszeit Propst Friedrichs
(1311-1335) von schweren Feuersbrünsten heimgesucht,
welche das Kloster in die Verarmung trieben.
Der letzte Propst
Otto II., der aus dem
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Abt Meinrad I. von Andechs verlieh bis 1765,
der jetzt stark verkleinerten Kirche ihr heutiges
spät-barockes Aussehen.
Im Zuge der Säkularisation von 1803 erlosch
auch diese Filiale von Andechs.
Erst mit der Neugründung von 1974 und
dem Einzug der Augustiner-Chorherren von Windesheim,
begann in Paring neues klösterliches Leben.
1987 wurde Paring vom Generalkapitel das Recht
auf ein eigenes Noviziat übertragen.
Seit 1992 ist Paring eine autonome Propstei,
zu der auch das Priorat in Brünn / Tschechien
gehört.
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