herren ihre Gelübde ab. Einige Jahre später
konnten bereits zwei neue Niederlassungen gegründet
werden. Diese drei Klöster gründeten
dann zusammen mit dem eigenständigen Chorherrenkloster
Emstein einen Klosterverband, der als
Windesheimer Kongregation 1395 von Papst Bonifaz
IX. bestätigt wurde.
Der Kongregation war ein rasches Aufblühen
beschert. 1511 gehörten ihr bereits 97
Klöster an. Zudem reformierte die windesheimer
Spiritualität ca. 300 Klöster.
Die Wirren der Reformation, mit all ihren Folgen,
brachte allerdings einen teilweisen Niedergang.
Weiterhin führte die Säkularisation,
mit der Verstaatlichung der Kirchengüter,
zur völligen Aufhebung.
1865 starb der letzte Windesheimer Chorherr
im Kloster Grauhof bei Goslar.
Jedoch wurde die Windesheimer Kongregation
wiederbelebt, denn das Kirchenrecht bestimmt,
dass eine Ordensgemeinschaft, die ausstirbt,
noch 100 Jahre nach dem Tod des letzten Mitgliedes
weiter besteht.
So beschloss der Gesamtorden 1960 die Windesheimer
Kongregation wiederzu-beleben. Dies wurde vom
Papst 1961 bewilligt und seitdem gibt es wieder
die Windesheimer Kongregation.